Samstag, 6. Dezember 2014

Wieder am Indischen Ozean

Jebel Shams Resort – Sifawy Boutique Hotel



Ja, ich bin ein Weichei. Manchmal. Ich habe mich nämlich gegen die Überquerung des westlichen Hajargebirges entschieden, hinunter ins Wadi Bani Awf. „Nichts für Zartbesaitete“ , heißt es im Tourbook. Das allerdings hat mich weniger abgeschreckt als die Aussage, dass Fahrzeugschäden auf diesem Abschnitt nicht von der Versicherung getragen werden und man selbst für das Abschleppen im Falle eines Falles verantwortlich sei. Da sich im Camp niemand findet, der den Weg fahren will, verzichten wir dann auch lieber darauf. 

Insofern ist die Fahrt zurück ans Meer dann eher ein Transit. Auch es unterwegs immer noch ein paar Blickfänge gibt wie schöne Moscheen, die wir noch aufs Bild bannen. Und das letzte Stück von Muscat zum Sifawy Boutique Hotel bietet uns noch einmal die unwirtliche Berglandschaft Omans vom Feinsten, gemischt mit ein paar wunderschönen Meeres-Impressionen. Das Hotel liegt zwar etwas abseits, ist aber einen Besuch wert. Teil einer großen, noch im Entstehen begriffenen Anlage, findet man hier eine Marina und ein Tauchcenter. Der Strand ist bei weitem nicht so schön wie am Al Sawadi Beach, aber die Anlage selbst ist echt sehenswert. Ein schöner Pool, das größte Bett, in dem wir je geschlafen haben, über 1000 Fernsehprogramme, eine sehr angenehme Bar mit feinen Drinks und Snacks und ein extrem vielfältiges Frühstücksbuffet – so kann man es aushalten.


Ja, es gibt viele gute Gründe, dem Oman einen Besuch abzustatten. Hier endet für uns die Oman-Rundreise mit der Autoabgabe. Der Toyota Prado, den wir von Elite Travel & Tourism zur Verfügung gestellt bekommen hatten, hat uns ohne Probleme überall hingebracht. Ein feines, geräumiges und sehr komfortables Auto, das auch abseits der asphaltierten Straßen sehr gut zu handhaben ist. Na, und bei 25 Cent für den Liter Diesel muss man zumindest aus finanzieller Sicht über Spritverbrauch nicht reden. Der Service war ausgezeichnet, Telefonhotline, Tourbook, GPS-Daten, auf dieser Basis können wir eine Selbstfahrertour im Oman auch weniger auslandserfahrenen Kraftfahrern empfehlen. Das Straßennetz außerhalb von Muscat ist sehr überschaubar, die Straßen zumeist sehr gut ausgebaut. Die größte Gefahr droht durch Ziegen und Kamele. Und durch die stationären Blitzer, die uns allerdings zum Glück nicht knipsten.

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