Sonntag, 23. Dezember 2012

22. Tag: Victoria Falls

Die dicken Wolken hatten sich leider nicht verzogen, als wir heute aufstanden. Es nieselte leicht, als wir ins Camp zum Frühstück gingen. Neue Gruppenmitglieder waren noch nicht aufgetaucht. Das erste Frühstück des neuen Kochs war eine positive Uberraschung, es gab Spanisches Omelett. Danach nahmen wir Abschied von Lorenz, Sophie, Sofia und Romain, die zurück nach Kapstadt flogen.

Heike und ich gingen dann auf die Suche nach dem Big Tree, dem großen Baum, einem uralten Baobab. Ihn zu finden war recht einfach, zudem er eingezäunt ist und von zwei Polizisten bewacht wird. Na, vielleicht sorgen sie auch für die Sicherheit der Touristen, zumindest gingen uns Verkäufer von Firlefanz erst außerhalb der Polizei-Sichtweite auf den Geist. Der Baum ist wirklich gigantisch, schade, dass man nicht an ihn heran kommt, weil in der Vergangenheit zu viele Besucher sich kratzend im Stamm verewigt haben. Das Älteste, was wir lesen konnten, war von 1925.

Der Rückweg in die Stadt gab uns dann an mehreren Stellen die Gelegenheit, an das Ufer des Sambesi-Flusses zu gehen, zuletzt nur etwa 100 Meter vor den Fällen. Es war interessant, die Leute dort zu sehen, wo wir gestern noch staunend standen.

Es gelang uns gerade noch, eine Mittagspizza zu vertilgen und ins Hotel zu kommen, bevor es mächtig anfing zu regnen. Das hörte dann auch bis zum Dinner nicht mehr auf. Wir trafen uns mit dem Rest der Truppe bei Mama Afrika, ein nicht billiges, aber empfehlenswertes Resataurant mit Livemusik sowie afrikanischen Tänzen und Gesang. Dann war auch die Zeit gekommen, uns von Regina und Anouk sowie Sharna und Ben zu verabschieden. Sie waren zwar nicht von Beginn an dabei, aber echt eine Bereicherung unserer Reise. Wir hoffen, sie in Europa mal wiederzusehen.

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