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Freitag, 3. Mai 2013

Zwiespältiges Ghana

Elmina Castle - das älteste von Europäern errichtete Gebäude in Afrika. Von hier wurden tausende Skaven verschifft.

Wir sind wieder in Togo. Ehrlich gesagt ist es das erste Mal, dass wir erleichtert waren, ein Land wieder zu verlassen. Dabei sind wir wirklich nicht zimperlich, auch einem Abenteuer nicht abgeneigt. Und Ghana ist ein schönes Land, das noch viel mehr zu bieten hat außer dem, was wir gesehen haben – eine Küste mit zum Teil traumhaften Stränden, riesige Lagunen, gesäumt von wahren Palmenwäldern. Fischer bis zum Bauch im Wasser oder in meist farbenfrohen Booten, die ihrem Tagwerk nachgehen. Dazu eine reiche, wenn auch blutige Kolonialgeschichte, die vor allem an drei Castles und dutzenden Forts entlang der Küste nachvollziehbar ist. Man fühlt sich sicher, kann beruhigt selbst durch kleine Gassen gehen und nette Menschen treffen, mit denen man leicht in Kontakt kommt, ohne dass sie gleich zu aufdringlich werden. Hilfsbereit sind die Ghanaer, zuvorkommend, angenehme Menschen - bis auf die Uniformierten.