| Ruanda ist ein gastfreundliches Land, das mindestens einen Besuch wert ist |
Wunderschön ist es, das „Land der tausend Hügel“. Ich würde ja eher sagen, es sind 10.000. Und gefühlt 100.000 Kurven auf den gut geteerten Haupt- und den echtes Offroad-Feeling vermittelnden Nebenstraßen. Berggorillas und Schimpansen kann man hier sehen, auf Safari gehen, an schönen und an gefährlichen Seen flanieren, zwischen Vulkanen oder durch den größten Bergregenwald Ostafrikas wandern. Sauber ist es. Plastiktüten sind hier seit ein paar Jahren verboten. Das sieht man den Straßen an, den Dörfern und besonders den Städten. Wo kein Müll herumflattert, wird auch weniger weggeworfen. Das bekannte afrikanische Bild mit den verdreckten Ansiedlungen und den Müllfeuern – hier findet man es kaum. Und das, obwohl die Bevölkerungsdichte hoch ist. Mit 444 Menschen pro Quadratkilometer (Deutschland 229) die höchste auf dem afrikanischen Kontinent. Zieht man die Stadtstaaten mal ab, liegt Ruanda weltweit in den Top Ten.
