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Sonntag, 9. September 2012

Abenteuer Ruanda - ein zwiespältiger Blick zurück

Ruanda ist ein gastfreundliches Land, das mindestens einen Besuch wert ist
Ruanda. Kleines Land zwischen Tansania, Burundi, der Demokratischen Republik Kongo und Uganda. Weit weg und doch irgendwie so nah. Ein Stück deutscher Kolonial-Vergangenheit in Ostafrika. Und noch viel mehr.

Wunderschön ist es, das „Land der tausend Hügel“. Ich würde ja eher sagen, es sind 10.000. Und gefühlt 100.000 Kurven auf den gut geteerten Haupt- und den echtes Offroad-Feeling vermittelnden Nebenstraßen. Berggorillas und Schimpansen kann man hier sehen, auf Safari gehen, an schönen und an gefährlichen Seen flanieren, zwischen Vulkanen oder durch den größten Bergregenwald Ostafrikas wandern. Sauber ist es. Plastiktüten sind hier seit ein paar Jahren verboten. Das sieht man den Straßen an, den Dörfern und besonders den Städten. Wo kein Müll herumflattert, wird auch weniger weggeworfen. Das bekannte afrikanische Bild mit den verdreckten Ansiedlungen und den Müllfeuern – hier findet man es kaum. Und das, obwohl die Bevölkerungsdichte hoch ist. Mit 444 Menschen pro Quadratkilometer (Deutschland 229) die höchste auf dem afrikanischen Kontinent. Zieht man die Stadtstaaten mal ab, liegt Ruanda weltweit  in den Top Ten.

Freitag, 7. September 2012

Abenteuer Ruanda - Zurück in Kigali

Das ging schnell. Gerade waren wir noch in Cyangugu, wo wir eigentlich zwei Nächte bleiben wollten. Zimmer und Frühstück waren auch echt in Ordnung. Aber da das Wetter heute nicht gut aussah, dachten wir, dass es eine bessere Idee wäre, nur eine kleine Wanderung im Nyungwe Forest, einem riesigen Bergregenwald zu machen, und danach in Richtung Kigali zu fahren und unterwegs noch mal zu übernachten, als wieder hier an die unansehnliche Kongo-Grenze zurückzukehren. Also packten wir nach dem Frühstück alles wieder ins Auto und machten uns auf den Weg, die 50 Kilometer zum Besucherzentrum zurückzulegen.

Donnerstag, 30. August 2012

Abenteuer Ruanda - Ankunft in Musanze

Wieder mal angekommen, und zwar diesmal richtig. In Musanze, wobei das eigentlich der hiesige Distrikt ist, aber die Hauptstadt Ruhengeri wird oft auch als Musanze bezeichnet. Ist Arnstadt das Tor zum Thüringer Wald, so sind wir hier im Tor zu den Virunga-Mountains bzw. zum Volcanoes National Parc. Der höchste Berg hier ist der Vulkan Karisimbi (4507 Meter), den man auch bewandern kann. Das haben wir aber nicht vor, wir wollen die Berggorillas sehen. Wie das abläuft, werden wir morgen erfahren. Heute sind wir erstmal froh, dass wir hier sind.

Mittwoch, 29. August 2012

Abenteuer Ruanda - 3. Station Kigali

Wir haben heute den Sinn von Pinkelpausen begriffen, eine Grenze und eine Zeitzone überquert, waren ein paar Minuten illegal ausgereist, haben freundliche und vor allem sehr hilfsbereite Ruandaer getroffen, verstehen die Welt nicht mehr, verehren das Goethe-Institut noch mehr als bisher, finden Österreicher klasse und sind jetzt froh, im Hotel zu sein. Das ist allerdings in Kigali und nicht in Musanze. Warum? Das erfahrt ihr hier. Okay - es ist viel zu lesen. Aber wir haben auch echt viel erlebt heute.