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Donnerstag, 4. Dezember 2014

Auf nach Nizwa - ein Traum aus 1001 Nacht

Jebel Akhdar Hotel – Nizwa Hotel Apartments


Mal vom Hotel abgesehen, von dem der Abschied leicht fällt, bedauern wir es, nicht einen Tag länger hier sein zu können. Es bieten sich einige schöne Wanderungen an, wir begnügen uns mit einem kurzen Spaziergang, weil wir ja ein neues Ziel hatten. Der empfohlene Diana Point, ein Aussichtspunkt, an dem Lady Di mal mit dem Hubschrauber gelandet ist, präsentiert sich als eine riesige Baustelle für ein 5-Sterne-Hotel. Weitaus schöner ist da der Wadi Bani Habib.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Zum Jebel Akhdar

1000 Nights Camp – Jebel Akhdar Hotel

Nebelverhangen, feucht, kühl – das soll Wüste sein? Die Wahiba Sands erwarten uns am Morgen mit einer echten Überraschung. Die Sonne schimmert mühsam durch den Dunstvorhang, aber als sie vollends hinter der Sanddüne emporgestiegen ist, verflüchtigt sich das Nebelgespinst schnell und macht einem bewusst, wo man sich aufhält. Der Weg raus aus der Wüste bringt Gelegenheit für ein paar schöne Bilder und eine rasante Abfahrt eine der Sanddünen hinunter.

Dienstag, 2. Dezember 2014

Ab in die Wüste - die Wahabi Sands

Turtle Beach Resort – 1000 Nights Camp

Ganz bis zu tausendundeiner Nacht haben wir es dann doch nicht geschafft. Aber dieser Tag, der im 1000 Nights Camp endet, war schon ein märchenhafter. Die Straße führt uns vom Meer weg gen Südenwesten, zwischen ausgedehnten Sandfeldern hindurch. Hier sind die „Achtung Kamele“-Schilder nicht bloße Staffage, hier laufen diese Tiere tatsächlich – ziemlich desinteressiert am Straßenverkehr – herum. Die meisten Unfälle, so hört man, ereignen sich im Oman wegen Kamelen und Ziegen. Also Augen auf im Straßenverkehr. Ein echter Hingucker ist gegen Mittag erreicht, das Wadi Bani Khaled. Ein kurzer Fußweg entlang des Wasserlaufes, dann öffnet sich das Tal und man erblickt ein künstlich angelegtes, aber vom Fluss über das ganze Jahr gespeistes großes Becken, das förmlich zum Baden einlädt. 

Montag, 1. Dezember 2014

Omans Goldküste

Al Sawadi Beach Resort – Turtle Beach Resort

Auf geht’s. Zunächst die Strecke von gestern bis fast nach Muscat, dann drehen wir ab gen Südosten. Noch in der Stadt gehen sie los, die Gebirgsausläufer, die verstehen lassen, warum hier so wenig Menschen wohnen. Schroff, auf den ersten Blick total unbelebt, trocken. Quriyat ist unser erster Zwischenstopp. Ein Hafen, von dessen Mole man einen bezaubernden Blick über das kleine Dörfchen hat mit seinen Moscheen. Auf dem Weg dorthin nehmen wir einen Anhalter mit, ein Einheimischer im traditionellen Gewand allein auf weiter Strecke. Kaum ist er im Auto, riechen wir seine Fahne. Er spricht kein Wort Englisch, wir verstehen sein Gestammel auch nicht. Im nächsten Dorf setzen wir ihn ab – okay, keine weiteren derartigen Versuche, mit der Bevölkerung in Kontakt zu kommen. Dann geht es erst einmal runter von der Autobahn und hinein ins Gebirge. Ein bisschen Offroad-Feeling schnuppern.

Sonntag, 30. November 2014

Fahrt in die Hauptstadt Muscat

Al Sawadi Beach Resort – Muscat – Al Sawadi Beach Resort
Blick von der Autobahn auf die - im wahrsten Sinne des Wortes - Große Moschee
Heute ist Autobübernahme. Wir haben einen kleineren Mietwagen bestellt und bekommen einen fast fabrikneuen Toyota Prado. Ein grandioses Auto, dessen höherer Verbrauch aufgrund der Spritpreise im Oman – 25 Cent für den Liter Diesel  – gar nicht ins Gewicht fällt. Auf jeden Fall genug Platz für uns und Pooh. Von Moja Travel und dem örtlichen Veranstalter Elite Travel & Tourism bestens präpariert, nutzen wir den tauchfreien Tag und stürzen uns gleich ins orientalische Getümmel. Der Oman ist zwar eines der am dünnsten besiedelten Länder der Erde – nur gut neun Einwohner pro Quadratkilometer. An der fruchtbaren Küste merkt man das aber nicht. Dutzende Kilometer zieht sich die Hauptstadtregion, die sich nordwestlich und südöstlich an das eher kleine eigentliche Muscat anschließt.

Samstag, 29. November 2014

Ein schöner fauler Tag

Al Sawadi Beach Resort


Was für ein Frühstücksbuffet! Wenn jeder Tag so anfangen würde, dann würde ich kugelrund werden. Aber im Urlaub darf man das ja mal. Da das Tauchen ja nun leider ins Wasser gefallen ist, gönnen wir uns heute nicht nur einen gemütlichen Strandspaziergang, sondern wenigstens doch einen kleinen Ausflug auf dem Wasser. Wir mieten uns ein kleines Boot mit Fahrer, den wir um 50 Prozent herunterhandeln, weil ich vorsorglich nicht mehr Geld eingesteckt habe. Der junge Mann rast in einem höllischen Speed parallel zum Strand und setzt uns kurz darauf die wenigen hundert Meter zu einer Insel über, auf der ein imposanter Fort-Nachbau thront. Errichtet als Touristenattraktion hat man von oben einen schönen Blick über die Küste. Ich zwänge mich durch den engen Aufstieg aufs Dach (zum Glück gab es erst ein Frühstück) und genieße den Rundblick, während Heike mit den Fenstern darunter Vorlieb nimmt. Zwei Omanis wollen unbedingt ein Selfie mit mir machen – zum ersten Mal sehe ich eine Selfie-Stange in Aktion. Nach einer Stunde geht die wilde Fahrt wieder zurück, ein richtig schöner fauler Tag folgt.


Freitag, 28. November 2014

Start in den Oman

Kaliwa Lodge – Kilimanjaro Airport – Nairobi – Dubai – Muscat – Al Sawadi Beach Resort

Precision und Emirates bringen uns von der Wiege der Menschheit in die Welt von 1001 Nacht. Die Flüge sind sehr angenehm, die Aufenthalte akzeptabel (Nairobi) bis sehr interessant (Dubai) und die Ankunft der Hammer. Mit dem Pass zum Visa-Schalter, Visum für 10 Tage bezahlen, weiter zum Einreiseschalter, Stempel, fertig. Kein lästiges Ausfüllen von Formularen, keine Fragespiele, freundliche Beamte – so muss man in einem anderen Land empfangen werden. Wenn es denn überhaupt noch solcher Prozeduren bedarf. Hoch lebe Europa. Zumindest der vereinigte Teil. Zwar ist der Abholer nicht da, aber wir sind ja aus unserem Leben in Tansania das Warten gewohnt. Nicht viel später sehen wir unseren Namen auf einem der vielen Handzettel. Dann geht es schon zum Hotel, gut über eine Stunde entfernt, über breite Autobahnen. Vorbei am Sultanspalast, dann gen Nordwesten die Küste hinauf zu unserem ersten Ziel, dem Al Sawadi Beach Resort.