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Freitag, 29. März 2013

Reisen auf Wolke 9

Was für ein Unterschied. Vor gut vier Jahren strandeten wir mit Grit und Jürgen hier in Addis Abeba, brauchten drei Stunden, um ein Transitvisum zu bekommen und den Flughafen zu verlassen und wurden zu einer kalten Absteige irgendwo am Rand der Slums gefahren.

Gestern Abend hatten wir nach fünf Minuten das Visum in der Hand, kurz darauf die Passkontrolle passiert und warteten in der Ankunftshalle auf das Shuttle, das uns zum Hilton bringen sollte. Dort erhielten wir ein schnuckeliges Zimmer und konnten uns noch am sehr guten Dinner-Buffet laben. Allerdings waren wir leider schon ziemlich satt, weil wir vorher in der Business-Klasse von Ethiopian Airlines regelrecht verwöhnt worden waren.

Und nun sind wir nach einem leckeren Frühstück auf dem Zimmer wieder auf dem Flughafen angekommen und warten in der Cloud Nine Lounge - so heißt die Business Class von Ethiopian - auf unseren Flug nach Lomé. Wieder mit einem Buffet, einer reichlichen Getränkeauswahl und Massageliegen, wie ich sie noch nie gesehen und erlebt habe. So unterschiedlich können Fliegen und Umsteigen sein.

Aber jetzt freuen wir uns nach dem Abschiedsschmerz aus Tansania erst einmal auf Togo und auf Elee, Delphine und die ganze Familie.

Herzliche Grüße an alle aus Äthiopien.

Samstag, 23. März 2013

Und wieder mal eine Flugplanänderung

Es scheint, also wollte uns irgendwas noch nicht auf Tansania weglassen. Als ich heute morgen schauen wollte, ab wann wir online einchecken können, freute ich mich zunächst über die 48 Stunden vorher, die Etiopian Airlines dafür anbietet. Einmal auf der Seite checkte ich unsere Flugzeiten, nicht dass es noch eine Änderung gibt. Gab es tatsächlich, und zwar von 4.05 Uhr auf 4.25 Uhr. Da habe ich mir noch nichts bei gedacht. Hatten ja schließlich zwei Stunden und zehn Minuten Zeit in Addis.

Sonntag, 11. Januar 2009

Endlich angekommen – aber nicht komplett

Nach 45 Stunden Reisezeit sind wir endlich am Fuß des Kilimanjaro angekommen. Allerdings fehlt ein Gepäckstück, so dass unser ohnehin schon um einen Tag verschobener Start in Frage steht. Die Nacht in Addis Ababa war furchtbar. Kälte, Lautstärke und die Härte der Betten ließen Schlaf kaum zu. Kaum waren Discoklänge und Schweißarbeiten nicht mehr zu hören, unterhielten sich die Hunde, als säßen sie direkt vor unserem Fenster. Na – vielleicht sind die 2300 Meter Höhe, die wir hier haben, wenigstens schon für die Akklimatisierung gut.

Samstag, 10. Januar 2009

Und noch eine Nacht im Hotel


Nach einer 15-minütigen Busfahrt kamen wir im Intercity-Hotel an. Hier hat man augenschein- lich Erfahrung mit annullierten Flügen – das Einchecken ging ebenso schnell wie das Nachtmahl frisch und ausreichend war. Die Nacht war angenehm und auch trotz der späten Stunde – 1.30 Uhr waren wir im Bett – lang genug, um nach einem ausgezeichneten Frühstück frohen Mutes den zweiten Anlauf zum Start zu nehmen. Am Flughafen versuchte ich, mit Ethiopian Airlines Kontakt aufzunehmen und hatte tatsächlich Erfolg. Ein englisch sprechender Mann nahm mir dann jedoch alle Illusionen auf eine zügige Reisefortsetzung – in Addis Ababa sei eine weitere Übernachtung vorgesehen.

Freitag, 9. Januar 2009

Start mit Hindernissen

Kloß im Bauch, wackelige Knie – klare Anzeichen dafür, dass es heute losgeht. Um 22.40 Uhr hebt der Flieger in Frankfurt ab, erst geht es nach Addis Ababa und von dort weiter nach Kilimanjaro-Airport. 13.50 Uhr sollen wir in Tansania landen, dann werden wir abgeholt und nach Moshi gebracht. Gepäckkontrolle, Besprechung, ein kleiner Spazier- gang – und dann früh ins Bett, denn am Sonnabend beginnt die Wanderung unseres Lebens.