Posts mit dem Label Afromaxx werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Afromaxx werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 11. Mai 2013

Ein Schritt zurück nach vorn

Ich habe meinen Frieden gemacht mit der Rückkehr nach Deutschland. Jetzt, wo der Schritt zurück kurz bevor steht, erscheint er mir auch nicht mehr als Rückschritt. Nein, es ist ein weiterer Schritt nach vorn auf dem hoffentlich langen Weg durch ein hoffentlich schönes Leben, das nach diesem Ausnahmejahr vor uns liegt.

Donnerstag, 28. Juni 2012

Ein Tag und eine Nacht bei den Maasai

Begrüßung mit Gesang und Tanz im Maasai-Dorf.
Gleich mal eine kleine Warnung. Das könnte heute mal wieder etwas länger werden. Es war aber auch spannend, interessant, überraschend, einzigartig, unvergesslich. Was? Ach so. Unser Besuch im Olpopongi-Village der Maasai westlich des Kilimanjaro. Dorthin begleiteten wir Madeleines Bruder Michael und seine Freundin Karo - zwei Noch-Stadtilmer bei ihrem Familienbesuch. Auch für uns ein Stück Heimat - und dazu dann der Kontrast einer wirklich fremden Welt. Ich versuche, ein bisschen von der Faszination hier niederzuschreiben.

Mittwoch, 20. Juni 2012

Kaffeefahrt auf Tansanisch

Noch sind nur wenige Kaffebohnen reif.
Es ist gar nicht so einfach mit dem bloggen. Passiert nichts interessantes, hat man auch nichts zu schreiben. Erlebt man was, dann hat man keine Zeit, etwas in den Computer zu tippen. Denn schließlich ist das ja hier eine Auszeit, sprich etwas, wo man auch Zeit für sich haben möchte. Außerdem unterscheidet sich das, was wir jetzt für "nicht interessant" empfinden, schon sehr von dem, was wir vor drei Wochen für berichtenswert hielten. So sind zum Beispiel die Anmachversuche auf den Straßen schon ganz normal, zumal sie deutlich weniger geworden sind, seit mehr Touris hier sind, und auch deutlich kürzer werden, seit ich sie auf Kiswahili abwehren kann. Aber ich will ja nicht über das schreiben, was wir nicht mehr für erwähnenswert halten, sondern über die interessanten Dinge. Und das ist heute eine Kaffeefahrt auf Tansanisch.

Dienstag, 20. Januar 2009

Bauhaus am Kilimanjaro

Es heißt Abschied nehmen von Tansania, von Moshi und vom Kilimanjaro – der sich uns heute Morgen noch einmal lange Zeit wolkenfrei in seiner ganzen Pracht präsentierte. Den Vormittagsbummel durch Moshi hielten wir bewusst kurz – wegen muskelverkaterter Beine und blasengeplagter Füße, aber auch wegen der aufdringlichen Straßenhändler und der großen Hitze.

Montag, 19. Januar 2009

Löwe, Elefant & Co.


Was für ein Erlebnis! Erst hörten wir nachts aus unseren Zelten heraus Elefanten und Hyänen, dann sahen wir am Morgen in Nähe der Zelte Haufen, wie sie ausgewachsenen Büffel hinterlassen. Ein weiterer wunderschöner Sonnenaufgang wurde vervollkommnet durch ein weiteres leckeres Frühstück, wie man es auch in einem Hotel kaum besser bekommen kann.

Sonntag, 18. Januar 2009

Erholung nach dem Gipfelsturm

Nach einer kurzen Nacht, in der wir aber endlich mal wieder weitgehend durchschliefen, standen wir erwartungsvoll auf; eine Fahrt zum Ngorongoro-Nationalpark stand bevor. Unser Afromaxx-Team hatte alle zeitlichen Verschiebungen bestens in den Griff bekommen, kurz nach acht Uhr machten wir uns mit dem Jeep, einem Fahrer und einem Koch auf in den gut vier Fahrstunden entfernten Park, der als einer der schönsten Tansanias gilt. 

Samstag, 17. Januar 2009

6. Tag: Zum höchsten Punkt Afrikas – und zurück

Barafu Camp 4600m – Uhuru Peak 5895m – Mweka Camp 3100m – Mweka-Gate 1700m

Nachdem wir um 23 Uhr aus unseren Zelten gekrochen waren – geschlafen haben wir fast gar nicht –, gab es noch einen heißen Tee, ein paar Kekse und warmes Wasser für unsere Trinkbeutel. Dann waren wir abmarsch- bereit. 23.30 Uhr begannen wir den Aufstieg auf den Kibo. Die stürmischen Winde, die wir an unseren Zelten gehört hatten, entpuppten sich zum Glück nur als leichte Windböen.

Freitag, 16. Januar 2009

5. Tag: Langsam wird es spannend

Karanga Camp 3950m – Barafu Camp 4600m

Das abfallende Terrain sorgte heute Nacht dafür, dass ich mit Schlafsack in die Zeltwand rollte und nicht zur Ruhe kam. Einzige Abwechslung in der nicht enden wollenden Nacht war ein eisiger Toilettengang, der einen wundervollen Blick auf die Steppe in der Ebene sowie auf den Mond beschienenen Kibo und seine Gletscher – den Decken- und Rebmann-Gletscher – offenbarte. Auch der Sternenhimmel war überaus beeindruckend mit seinen vielen unbekannten Sternbildern.

Donnerstag, 15. Januar 2009

4. Tag: Die große Steilwand

Barranco Camp 3950m – Karanga Camp 3950m

Die Nacht war sternenreich und kalt. Das Frühstück nahmen wir dennoch zum Teil im Freien ein, wobei wir schon die Ersten sehen konnten, die die Respekt einflößende Barranco-Wall erkletterten. Gegen halb neun machten auch wir uns auf den Weg. Im ersten Drittel gab es ein paar haarige Passagen. Alles in allem stellte uns der Aufstieg aber vor keine großen Probleme.

Mittwoch, 14. Januar 2009

3. Tag: Höhenluft schnuppern

Shira-2-Camp (Cathedral) 3850 Meter – Barranco Camp 3950 Meter

Die dritte Etappe liegt hinter uns. In fünfeinhalb Stunden absolvierten wir gute zehn Kilometer. Die Nacht war frostig, dafür gab es einen unvergleichlichen Sternenhimmel – und der Morgen belohnte uns mit einem unvergesslichen Sonnenaufgang über dem Kilimanjaro. Trotz frostiger Temperaturen ließen wir es uns nicht nehmen, im Sonnenlicht zu frühstücken. 

Sonntag, 11. Januar 2009

Endlich angekommen – aber nicht komplett

Nach 45 Stunden Reisezeit sind wir endlich am Fuß des Kilimanjaro angekommen. Allerdings fehlt ein Gepäckstück, so dass unser ohnehin schon um einen Tag verschobener Start in Frage steht. Die Nacht in Addis Ababa war furchtbar. Kälte, Lautstärke und die Härte der Betten ließen Schlaf kaum zu. Kaum waren Discoklänge und Schweißarbeiten nicht mehr zu hören, unterhielten sich die Hunde, als säßen sie direkt vor unserem Fenster. Na – vielleicht sind die 2300 Meter Höhe, die wir hier haben, wenigstens schon für die Akklimatisierung gut.

Donnerstag, 8. Januar 2009

Reisevorbereitungen

Reisen bildet nicht nur, Reisen kostet auch. Nerven, Zeit und vor allem Geld. Besonderes Letzteres haben wir bei den Reisevorbereitungen für unsere Gipfeltour gemerkt. Schließlich waren wir bisher zwar viel unterwegs, seltener allerdings unter wirklich extremen Bedingungen. Also galt es, noch einiges anzuschaffen.