Posts mit dem Label Aufstieg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Aufstieg werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Samstag, 17. Januar 2009

6. Tag: Zum höchsten Punkt Afrikas – und zurück

Barafu Camp 4600m – Uhuru Peak 5895m – Mweka Camp 3100m – Mweka-Gate 1700m

Nachdem wir um 23 Uhr aus unseren Zelten gekrochen waren – geschlafen haben wir fast gar nicht –, gab es noch einen heißen Tee, ein paar Kekse und warmes Wasser für unsere Trinkbeutel. Dann waren wir abmarsch- bereit. 23.30 Uhr begannen wir den Aufstieg auf den Kibo. Die stürmischen Winde, die wir an unseren Zelten gehört hatten, entpuppten sich zum Glück nur als leichte Windböen.

Freitag, 16. Januar 2009

5. Tag: Langsam wird es spannend

Karanga Camp 3950m – Barafu Camp 4600m

Das abfallende Terrain sorgte heute Nacht dafür, dass ich mit Schlafsack in die Zeltwand rollte und nicht zur Ruhe kam. Einzige Abwechslung in der nicht enden wollenden Nacht war ein eisiger Toilettengang, der einen wundervollen Blick auf die Steppe in der Ebene sowie auf den Mond beschienenen Kibo und seine Gletscher – den Decken- und Rebmann-Gletscher – offenbarte. Auch der Sternenhimmel war überaus beeindruckend mit seinen vielen unbekannten Sternbildern.

Donnerstag, 15. Januar 2009

4. Tag: Die große Steilwand

Barranco Camp 3950m – Karanga Camp 3950m

Die Nacht war sternenreich und kalt. Das Frühstück nahmen wir dennoch zum Teil im Freien ein, wobei wir schon die Ersten sehen konnten, die die Respekt einflößende Barranco-Wall erkletterten. Gegen halb neun machten auch wir uns auf den Weg. Im ersten Drittel gab es ein paar haarige Passagen. Alles in allem stellte uns der Aufstieg aber vor keine großen Probleme.

Mittwoch, 14. Januar 2009

3. Tag: Höhenluft schnuppern

Shira-2-Camp (Cathedral) 3850 Meter – Barranco Camp 3950 Meter

Die dritte Etappe liegt hinter uns. In fünfeinhalb Stunden absolvierten wir gute zehn Kilometer. Die Nacht war frostig, dafür gab es einen unvergleichlichen Sternenhimmel – und der Morgen belohnte uns mit einem unvergesslichen Sonnenaufgang über dem Kilimanjaro. Trotz frostiger Temperaturen ließen wir es uns nicht nehmen, im Sonnenlicht zu frühstücken. 

Dienstag, 13. Januar 2009

2. Tag: Die längste halbe Stunde unseres Lebens

Mti Mkubwa Camp 2800m – Shira-2-Camp (Cathedral) 3850m

Am zweiten Tag unserer Besteigung des Kilimanjaro haben wir das Shira-2-Camp erreicht. Auf 3900 Meter Höhe ist die Luft zwar schon recht dünn, das verursacht bei uns aber keine nennenswerten Probleme. Wir haben die mit 16 Kilometer Länge und 1100 Meter Höhenunterschied zweithärteste Etappe gut überstanden. Das Wetter ist ausgezeichnet. Am Morgen scheint die Sonne, tagsüber mindern Wolken die Hitze und abends verschwinden die Wolken wieder und geben einen grandiosen Ausblick auf die Berge. Wir sehen momentan den Mount Meru und das riesige Shira-Plateau, Überrest eines gigantischen Kraters.

Montag, 12. Januar 2009

1. Tag: Durch den Regenwald

Moshi – Londrossi Park Gate 2100m – Mti Mkubwa Camp 2900m

Gut geschlafen, gut gefrühstückt – so kann es weiter gehen. Pünktlich um 8 Uhr bekamen wir das Team vorgestellt mit Ernest und David als unseren Guides an der Spitze. Das Gepäck wurde verstaut, dann fuhren wir im Jeep und die anderen im Kleinbus knapp zwei Stunden auf guten Straßen zum Londrossi-Gate auf der Westseite des Kilimanjaro.