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Sonntag, 21. April 2013

Im Pfahldorf Ganvie oder Manche haben ein Rad ab

Die Pfahldörfer nördlich von Cotonou sind eine Hauptattraktion Benins
Nach einem aufregenden und erlebnisreichen Tag sind wir wieder in Togo angekommen und genießen die Meeresbrise auf unserer Terrasse. Dabei begann alles ganz friedlich, wenn auch wegen afrikanischer Zeitrechnung nicht ganz zu der Zeit, die wir uns vorgestellt hatten. Wir fuhren zum Lac Nokoue, ein riesiger See nördlich von Cotonou, wo es seit den Zeiten der Sklaverei Pfahldörfer gibt. Dorthin, in die sumpfigen und je nach Jahreszeit überschwemmten Randzonen, hatten sich weite Teile der Bevölkerung zurückgezogen, um der Sklaverei zu entgehen. Sie bauten ihre Häuser auf Pfählen, und logischerweise spielte sich das Leben hauptsächlich auf dem Wasser ab. 

Samstag, 20. April 2013

Auf nach Cotonou

Das ist nicht einfach nur ein abgesoffener Gemüsestand, davor das ist die ebenso abgesoffene Straße
Benin ist das Nachbarland im Osten von Togo, die Grenze ist nur knapp 40 Kilometer von unserem Domizil in Baguida entfernt. Dieses Wochenende reisten wir mit Elee dorthin, um seine Schwester Martine zu besuchen und ein Pfahldorf zu besichtigen. Bis zur Grenze war es dank der zum Teil neu ausgebauten und im weiteren Verlauf in gutem Zustand befindlichen  Küstenstraße kein Problem. Elee hatte mir das Fahren überlassen, damit ich mich in Vorbereitung unserer Tour nach Ghana schon einmal an den westafrikanischen Verkehr gewöhnen kann. An der Grenze stellte ich mich neben zwei Einheimische, wurde aber im Gegensatz zu denen angewiesen, mich wo anders hinzustellen. Beim Rückwärtsfahren winkte mich irgendein Heini erst einmal so weit, dass ich gegen die Wurzel eines Baumes stieß und den hinteren linken Schmutzfänger verlor. Der Typ war selbstredend sofort verschwunden.

Dienstag, 16. April 2013

Zeit spielt keine Rolle

Die zweite Visabeantragung stand heute an, diesmal im Konsulat von Benin. Zwei Passbilder brauchten wir diesmal nur, dafür aber eine Kopie von Pass und Togo-Visum auf einer Seite. Deshalb hatten wir uns zunächst mit Elee um 11 Uhr im Goetheinstitut verabredet, um die Kopien dort zu machen, dann das Visum zu beantragen und uns dann noch mit Victor zu treffen, ein anderer Deutschlehrer, den wir schon zweimal in Lomé besucht haben und der auch schon einmal in Arnstadt bei uns war. Wir hofften von ihm ein paar Informationen für unsere Ghana-Reise zu erhalten, da Elee uns da nicht sehr weiterhelfen konnte.