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Mittwoch, 16. Juli 2008

Besuch in der Schule


Majas Fieber ist zurückgegangen, die Bauchschmerzen leider geblieben und noch durch Übelkeit bis hin zum Erbrechen ergänzt worden. Immerhin aß sie zum Frühstück eine zerquetschte Banane, leider war der keine allzu lange Verdauung bestimmt. Während sie sich zuhause ausruhte, liefen wir zu Elees Schule, in der auch Delphine arbeitet. Ein für hiesige Verhältnisse absolut riesiges Gelände beherbergt den Ziegelbau, der aufgrund der Ferien fast menschenleer war. Hier trafen wir die erste Katze in Togo – für Geraldo und Elodie augenscheinlich ein echter Angstmacher – sowie den schon bekanten Direktor, schauten uns die Pilzzucht an, mit der man sich hier etwas hinzuverdient, um arme Schüler unterstützen zu können, und stießen einmal mehr auf regelrechte Begeisterung, wenn die Menschen erfuhren, wer wir sind, woher wir kommen und was uns nach Togo geführt hat.

Dienstag, 15. Juli 2008

Maja hat Malaria


Maja ging es heute Morgen nicht besser, so dass wir uns entschieden, die geplante Tour in Richtung Norden nach Atakpame ausfallen zu lassen und stattdessen einen Ruhetag einzulegen. Zumindest wollten wir uns aber die Baustelle von Elees Haus ansehen und fuhren deshalb die schon bekannte Strecke in Richtung Kpalime bis an die Stadtgrenze. Hier ging es dann über die bisher huckligsten Buckelpisten immer weiter in die Natur, zwischendurch gab es mal nur Mais und Bäume, dann kamen wieder ein paar Häuser, und nach zahlreichen weiteren Ecken waren wir dann am Grundstück. Hier ist ein neues Wohngebiet im Entstehen, allerdings völlig anders, als man es in Deutschland gewohnt ist. Die Erschließung solcher Wohngebiete erfolgt erst im Nachhinein, nicht wie bei uns vorher. Hier sucht man zunächst eine Wasserstelle – dafür hatte schon jemand in der Umgebung gesorgt. Dann schafft man eine Zufahrt – die Bezeichnung Straße wäre völlig unangemessen, selbst Feldweg trifft es nicht wirklich. Und dann baut man schon die Häuser.