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Donnerstag, 27. Dezember 2012

26. Tag: Lusaka - Chipata

Lange Strecke - frühes Aufstehen. 4.30 Uhr mal wieder, aber wir hatten kein Problem damit. Die Nacht war dank unseres kleinen Pavillons trocken, da macht auch der Zeltabbau keine Probleme. 580 Kilometer waren zu absolvieren, bis auf die Lunchpause mit ein paar neugierigen Kids gab es nichts zu berichten. Die angekündigte imposante und stark bewachte Brücke war halt eine größere Brücke mit einem Uniformierten, der dem Fahrer ein paar Fragen stellte und uns dann passieren ließ.

Unser heutiges Nachtquartier schlugen wir im Mama Rula Camp in Chipata auf, nicht weit von der Grenze zu Malawi entfernt. Wir genossen noch ein schönes Stündchen im Pool, bevor ein mächtiges Gewitter aufzog und wir unsere Zelte schnell regenfest machten. Bis zum Dinner saßen wir dann in der Bar und sprachen mit dem Guide eines anderen Trucks, von Africa in Focus. Die haben nur 16 Plätze in einem Truck gleicher Größe und sind speziell auf Fotografen ausgerichtet. Ein cooles Gefährt, bei dem man sogar Ausgucke in der Decke öffnen kann.

Das Dinner gab es heute im Truck, weil es immer noch wie aus Kannen schüttete. Dann saßen wir noch ein bisschen an der Bar bei Bier, Gin, Tequila und Amarula.

Dienstag, 25. Dezember 2012

24. Tag: Chobe-Nationalpark - Livingstone

Die Rückfahrt zum Camp am Morgen erlebten wir dann bei gutem Wetter. Dabei hatte ich ein besonderes Erfolgserlebnis, ich habe nämlich einen der beiden Geocaches im Park gefunden. Und dass wir noch einmal Löwen gesehen haben, rundete das Ganze ab.

Im Camp in Kasane waren wir nur noch einmal kurz, dann machten wir uns auf nach Sambia. Der Grenzübergang liegt am Zusammenfluss von Chobe und Sambesi, die Grenze überquert man auf einer Fähre. Die vor uns lag ziemlich schief im Wasser, unsere zum Glück nicht so. Die Einreise nach Sambia war die bisher zeitaufwändigste. Der Übergang war ein ziemliches Schlammloch, und wir mussten bei heiß-feuchtem Wetter die ganze Zeit außerhalb des Trucks warten.

Sonntag, 23. Dezember 2012

22. Tag: Victoria Falls

Die dicken Wolken hatten sich leider nicht verzogen, als wir heute aufstanden. Es nieselte leicht, als wir ins Camp zum Frühstück gingen. Neue Gruppenmitglieder waren noch nicht aufgetaucht. Das erste Frühstück des neuen Kochs war eine positive Uberraschung, es gab Spanisches Omelett. Danach nahmen wir Abschied von Lorenz, Sophie, Sofia und Romain, die zurück nach Kapstadt flogen.

Heike und ich gingen dann auf die Suche nach dem Big Tree, dem großen Baum, einem uralten Baobab. Ihn zu finden war recht einfach, zudem er eingezäunt ist und von zwei Polizisten bewacht wird. Na, vielleicht sorgen sie auch für die Sicherheit der Touristen, zumindest gingen uns Verkäufer von Firlefanz erst außerhalb der Polizei-Sichtweite auf den Geist. Der Baum ist wirklich gigantisch, schade, dass man nicht an ihn heran kommt, weil in der Vergangenheit zu viele Besucher sich kratzend im Stamm verewigt haben. Das Älteste, was wir lesen konnten, war von 1925.

Der Rückweg in die Stadt gab uns dann an mehreren Stellen die Gelegenheit, an das Ufer des Sambesi-Flusses zu gehen, zuletzt nur etwa 100 Meter vor den Fällen. Es war interessant, die Leute dort zu sehen, wo wir gestern noch staunend standen.

Es gelang uns gerade noch, eine Mittagspizza zu vertilgen und ins Hotel zu kommen, bevor es mächtig anfing zu regnen. Das hörte dann auch bis zum Dinner nicht mehr auf. Wir trafen uns mit dem Rest der Truppe bei Mama Afrika, ein nicht billiges, aber empfehlenswertes Resataurant mit Livemusik sowie afrikanischen Tänzen und Gesang. Dann war auch die Zeit gekommen, uns von Regina und Anouk sowie Sharna und Ben zu verabschieden. Sie waren zwar nicht von Beginn an dabei, aber echt eine Bereicherung unserer Reise. Wir hoffen, sie in Europa mal wiederzusehen.

Freitag, 23. November 2012

So langsam steigt die Aufregung

Unserer Reiseroute vom 2. Dezember bis 2. Januar
Noch sechs Tage, dann starten wir nach Südafrika. Wir überlegen, was wir auf unsere große Tour mitnehmen müssen, haben Euros in Dollar getauscht, um unterwegs flüssig zu sein. Unter anderem wollen wir ja auch noch ein paar optionale Ausflüge machen wie eine Wanderung auf die Düne 45 in Namibia oder eine Bootstour im Okawango-Delta in Botswana. Wenn man schon mal in der Gegend ist, dann sollte man auch nicht knausern, ist unsere Meinung. Irgendwie ist es immer noch schwer vorstellbar, dass wir in ein paar Tagen in Kapstadt sind und dass wir dann einen Monat lang unterwegs sein werden zu Traumzielen, von denen wir nie geglaubt hätten, sie "in einem Ritt" zu sehen. Naja, sicher wollen wir danach auch nie wieder Bus fahren. Wie wir gehört haben, ist das Gefährt fast ausgebucht, ein bunter Mix von Leuten aus Amerika, Australien und Europa. Wird sicher sehr unterhaltsam. Mal gespannt, ob wir den Altersdurchschnitt sehr versauen. Hab ehrlich gesagt keine Ahnung, ob das eher junge oder ältere Leute machen. So richtig backpagerbillig ist es ja nicht, was eher für ein reiferes Publikum spricht. Aber ob es so viele wie uns gibt, denen eine Zelttour über so eine Zeit keine Angst macht? Na, wir werden es bald sehen.

Freitag, 2. November 2012

Südliches Afrika - wir kommen (bald)

Heute in einem Monat startet sie, unsere Tour aller Touren. Wir stecken gerade mitten drin im größten Abenteuer, das wir je erleben durften, und wir werden die größte Reise machen, die wir bisher erleben durften. Südafrika, Namibia, Botwswana, Simbabwe, Sambia, Malawi werden wir bereisen, um wieder nach Dar es Salaam zurückzukehren. Dort brechen wir am 29. November auf, genießen noch zwei Tage in Kapstadt, bevor die Reise beginnt.