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Montag, 18. Februar 2013

Baden in Tansanias schönster Oase

Maji Moto - ein lauschiges Plätzchen, an dem man sich gut erfrischen kann.
Mehr als eine Woche ist schon vergangen, seit Rainer und Manu uns heimgesucht haben. Ach nein, besucht heißt das ja. Neben der unglaublich eindrucksvollen Safari haben sie nun schon den Wasserfall in Marangu gesehen, den deutschen Bahnhof in Moshi unter die Lupe genommen ... und reichlich geschwitzt. Bei Tagestemperaturen über 35 Grad im Schatten kein Wunder. Aber man kann sich ja gut abkühlen hier. Zum Beispiel in Maji Moto. Wer den Blog aufmerksam verfolgt, weiß, dass Heike und ich dort schon einmal waren und dass es sich dabei um Tansanias schönste Oase handelt.

Manu und Heike bei der Fisch-Pediküre
Dort verbrachten wir ein paar erholsame Stunden, erfrischten uns im angenehm temperierten Frischwasser, in dem man in der Strömung sogar schön auf der Stelle schwimmen kann, ließen unsere Füße und Beine von zig kleinen Fischen anknabbern, aßen ein tansanisches Bauernfrühstück und genossen die im Schatten angenehmen Temperaturen. Der anschließende Ausflug nach Arusha war zwar ein Flop, weil Rainer und Manu auf dem Maasai-Markt nicht das Richtige für den richtigen Preis fanden und das Sushi-Restaurant zu war. Aber das kann einen Afrikaner nicht erschüttern. Rainer und Manu richten beste Grüße an alle vom Schnee genervten aus, wünschen den Wintersportlern viel Spaß und stellen jeden Tag aufs neue fest, sich die richtige Zeit für ihren Urlaub ausgesucht zu haben. Wir schließen uns dem vollinhaltlich an.


Dienstag, 9. Oktober 2012

Ein Arnstädter in Tansania

Der Bundestagsabgeordnete Jens Petermann vor dem Mt. Meru in Arusha
Wenn einer eine Reise tut - dann kann er jemanden besuchen. Das hat der Arnstädter Stadtrat und Bundestagsabgeordnete Jens Petermann heute getan. Das heißt, ein bisschen bin ich ihm entgegengekommen. Der Linke-Politiker ist Mitglied des Rechtausausschusses des Deutschen Bundestages und mit diesem derzeit in Tansania und Kenia unterwegs, um sich über die Entwicklung der Verfassungsgebung in der Ostafrikanischen Union zu informieren. Der offizielle Besuch startete in Dar es Salaam und führte die Delegation heute nach Arusha. Im Mt. Meru-Hotel traf ich die Politiker.

Montag, 27. August 2012

Abenteuer Ruanda - 1. Station Nzega

Nagelneue Straßen auf weiten Strecken in Tansania
Acht Stunden und 40 Minuten haben wir gebraucht, um die 624 Kilometer von Moshi nach Nzega zurückzulegen. Das heißt, wir sind sogar noch etwas weiter gefahren, nach Tazengwa, in ein Guesthouse, das ich auf den Internet-Seiten eines schwedischen Touranbieters gefunden hatte. Wir haben es dank einer Polizistin und zweier Dorfbewohner dann auch im realen Leben gefunden und bewohnen nun ein Zweizimmer-Appartement mit einem Wohnzimmer, das größer als unseres in Arnstadt ist, einer Küche und einem Bad, die ebenfalls größer als unsere sind und einem Schlafzimmer, das etwa so groß wie unsere Bleibe in Moshi ist. Vor der Tür eine kleine überdachte Terrasse, dann fünf Meter bis zum Swimmingpool. Auto steht bewacht und überdacht, Frühstück ist auch dabei. Ach so, es gibt sogar eine finnische Sauna. Der Hammer, nicht wahr? So viel Luxus hat seinen Preis: Wir zahlen für alles 18 Euro. Ja, in echt.

Freitag, 3. August 2012

Asterix in Arusha

Erinnert ihr euch noch an den Film "Asterix in Rom", in dem er bei einer Aufgabe den Passierschein A 38 besorgen musste. So ähnlich wie er haben wir uns in den vergangenen fünfeinhalb Wochen gefühlt. Das Problem war, dass für unser Auto ein Originalpapier, nennen wir es der Einfachheit halber den Fahrzeugschein, verloren gegangen war. Monika, die nette Deutsche, die uns das Auto verkauft hat, war bei der Verlustanzeige von Polizei und Zulassungsstelle gesagt worden, wenn sie das Auto ohnehin bald verkaufen wolle, müsse sie für sich keinen neuen mehr ausstellen lassen, weil der Käufer ohnehin einen neuen brauche. An dieser Stelle kamen wir ins Spiel.

Montag, 25. Juni 2012

Augen auf nach dem Autokauf

Unser neues Pooh-Mobil.
Es ist ziemlich verrückt, aber wir haben es tatsächlich getan. Wir haben uns ein Auto gekauft. In Afrika. Wir haben überlegt, verneint, wieder überlegt, geschaut, die Arusha-Mailing-Gruppe studiert und letztlich dort selber einen Sucheintrag gemacht. Es gab einige Angebote, aber die meisten weit über unserem Budget. Schließlich hat sich Monika aus Arusha gemeldet - und seit heute haben wir ihn: Unseren Mitsubishi Pajero Intercooler 2800, Baujahr 1996, 101000 km, Automatik. Ist er nicht knuffig?! Schon die erste Fahrt mit ihm war ein Erlebnis.