Danke Manni. Danke Uta. Danke Velvet. So heißen - zumindest in Deutschland - die aktuellen Tiefs (männlich) und Hochs (weiblich). Deren Zusammenspiel (ja, Männer und Frauen können harmonieren) sorgt dafür, dass heiße Luft aus Westarabien, also aus Nordafrika, nach Deutschland strömt. Und die hat es heute hier in Arnstadt doch tatsächlich geschafft, das Thermometer auf über 30 Grad zu pushen. Da fühle ich mich doch gleich viel besser. Und da ich hoffe, dass es euch nach all der Nölerei über das schlechte Wetter der vergangenen Monate jetzt nicht schon wieder zu heiß ist, wünsche ich uns allen morgen noch einen schönen Hochsommertag.
Der Traum vom Auswandern – Thomas, Heike und Travelling Pooh haben ihn sich erfüllt und erleben den Alltag nun in Tansania mit völlig neuen Facetten.
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Dienstag, 18. Juni 2013
Sonntag, 16. Juni 2013
Sonnige Aussichten - zumindest beim Wetter
Nächste Woche sollen es vielleicht 35 Grad werden. Nicht nur in der Kaffemaschine. Nein, so richtig in der Außenluft. Zwar schränken die Wettervorhersager ihre optimistischen Prognosen von vor ein paar Tagen schon Stück für Stück wieder ein. Aber die Aussicht allein erwärmt schon. Und wenn wenigstens mal wieder eine "3" am Anfang der zweistelligen Lufttemperatur stünde, wäre ich es ja zufrieden. Nur mal so kurz zwischendurch. Nicht nur Ralf und Karina schmunzeln, dass es mir bei über 20 Grad im Garten fröstelt, so langsam kommt es mir ja auch komisch vor. Aber meine Temperaturmessfühler sind wohl immer noch auf Afrika geeicht.
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Freitag, 24. Mai 2013
Noch nicht richtig da
Seit zehn Tagen sind wir wieder in Deutschland - und ich bin alles andere als angekommen bisher. Aber man soll ja positiv an das Leben herangehen, und so steht auf der Habenseite das Wiedersehen mit vielen von unseren Freunden - und einige Begegnungen, auf die wir uns sehr freuen, stehen auch noch aus. Dass uns unser Häuschen so vorgekommen ist, als wären wir nur ein Wochenende weg gewesen, ist auch sehr erfreulich. Und nicht zu vergessen sind ein paar unserer Lieblingsgerichte - selbstverständlich inklusive Thüringer Bratwürsten und Rostbrätel - die wir in den vergangenen Tagen wieder genießen konnten.
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Montag, 13. Mai 2013
Abenteuerliche Heimreise
Wie soll so ein Abenteuerjahr enden, wenn nicht mit einer abenteuerlichen Heimreise? Und die hatten wir in der Tat. Am Sonntag nach dem Mittag machten wir uns ganz entspannt ans packen. Bis Karina uns informierte, dass sie gerade im Internet gelesen hat, unser Flug nach Brüssel sei annulliert. Es dauerte eine Weile, bis ich auf der Seite von Brussels Airlines keine Hinweise darauf fand. Flugstatistik-Seiten zeigten aber tatsächlich ein rotes "CANCELLED" für unseren Flug. Elee und Roger halfen uns, Kontakt zum Flughafen herzustellen, dort wurde uns bestätigt, dass der Flug planmäßig stattfinden werde. Das Aufatmen war allerdings nur kurz.
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Samstag, 23. Februar 2013
Alles Gute, liebe K...... K......
Aus besonderem Anlass gibt es heute einen ganz persönlich ausgerichteten Blog-Eintrag. Wir gratulieren einer sehr netten Frau und Freundin in Arnstadt zu ihrem 50. Geburtstag. Und da man auch in Afrika Wert auf guten Anstand legt, sagen wir niemandem, dass es sich dabei um Kathrin K. handelt. Wir wünschen jedenfalls alles, alles Gute für die nächsten 50 Jahre, viel Spaß mit denen, die Dich tagtäglich umgeben - und denen viel Spaß mit Dir. Bleib schön gesund, lass Dich nicht ärgern und denk auch an grauen Tagen immer dran, dass irgendwo auf der Welt die Sonne scheint. Zum Beispiel hier am Ushongo Beach, wo das einzige Weiße außer ein paar winzigen Wolken und kleinen Schaumkrönchen auf den Wellen der blendend schöne Sandstrand ist. Aber wie wir Dich kennen bist Du zu Deinem runden Geburtstag eh nicht Zuhause. Wir hoffen, dass Du eine schöne Feier hast und bestehen darauf, noch zu einer kleinen Nachfeier eingeladen zu werden, wenn wir denn dann mal wieder heimkehren. Ja, da kommst Du nicht drum herum. Wir haben auch schon andere Geburtstage später gefeiert.
Montag, 19. November 2012
Halbzeitgedanken
Da dieser kleine gelbe vorlaute Kerl, nach dem dieser Blog benannt ist, schon mal darauf hingewiesen hat, dass die Hälfte unserer Auszeit bald vorbei ist, will ich mich des Themas auch mal annehmen. Allerdings nicht, ohne Pooh zu widersprechen. Klar könnten wir Bergfest feiern. Vor ein paar Tagen, heute, in ein paar Tagen. Aber es wäre in keinem Fall Wehmut darüber dabei, dass es jetzt "bergab" geht. Denn das beste an diesem Jahr ist, dass wir es erleben. Da ist es völlig egal, dass es auch irgendwann vorbei sein wird.
Vor ein paar Jahren haben wir ein bisschen herumgesponnen, aber noch nicht einmal davon zu träumen gewagt, solch eine Zeit zu verbringen wie die, die wir jetzt erleben. Dabei geht es nicht darum, nichts oder nicht viel zu tun, abzuhängen, es sich gut gehen zu lassen, fernab von Stress und anderem Ärger. Klar ist so ein Auswandern, selbst wenn es nur auf Zeit ist wie unseres, auch ein Stück Flucht vor manchem, das einem den Alltag zuweilen schwer macht oder sogar den Spaß am Leben ab und zu mal verdirbt. Aber auch das gehört dazu, vielleicht haben die Schattenseiten uns sogar erst zu dem gemacht, was wir heute sind. Und damit - auch wenn vielleicht jemand anderer Meinung ist - können wir sehr zufrieden sein.
Vor ein paar Jahren haben wir ein bisschen herumgesponnen, aber noch nicht einmal davon zu träumen gewagt, solch eine Zeit zu verbringen wie die, die wir jetzt erleben. Dabei geht es nicht darum, nichts oder nicht viel zu tun, abzuhängen, es sich gut gehen zu lassen, fernab von Stress und anderem Ärger. Klar ist so ein Auswandern, selbst wenn es nur auf Zeit ist wie unseres, auch ein Stück Flucht vor manchem, das einem den Alltag zuweilen schwer macht oder sogar den Spaß am Leben ab und zu mal verdirbt. Aber auch das gehört dazu, vielleicht haben die Schattenseiten uns sogar erst zu dem gemacht, was wir heute sind. Und damit - auch wenn vielleicht jemand anderer Meinung ist - können wir sehr zufrieden sein.
Dienstag, 9. Oktober 2012
Ein Arnstädter in Tansania
Der Bundestagsabgeordnete Jens Petermann vor dem Mt. Meru in Arusha |
Sonntag, 27. Mai 2012
Blick zurück nach vorn
Sagt bloß keinem, dass ich ein Tageszeitungs-Journalist bin. Naja, immerhin 33 Stunden nach dem Ende unserer Abschiedsfeier schaffe ich es nun, ein paar Zeilen in die Tastatur zu hämmern. Auf Wunsch eines einzelnen Herren werde ich mich bemühen, klare und kurze Sätze zu formulieren. Damit ich ihn nicht nach dem dritten Satz verliere. Oh, das war gerade schon der vierte? Na, ich hoffe, ihr seid trotzdem noch alle dabei. Und bleibt es noch ein bisschen. Sonst würdet ihr was verpassen. Womöglich.
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Freitag, 25. Mai 2012
Auf zur Abschiedsparty
Es ist vollbracht. Nun ist auch mein letzter Arbeitstag vorbei. So richtig ist es noch nicht bei mir angekommen. Momentan ist das eine noch nicht richtig beendet, und das andere hat noch nicht richtig angefangen. Selbst das normale "Endlich Urlaub"-Gefühl will sich noch nicht einstellen. Vielleicht auch eine Folge der Abschiede, dies heute tagsüber und gestern bei meiner vorerst letzten Stadtratssitzung gab. In gut einer Stunde wird das aber anders werden. Dann nämlich geht sie los, unsere Abschiedsfeier.
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Mittwoch, 2. Mai 2012
Der Abschied beginnt
Ich glaube, ich werde alt. Wenn ich mich früher auf etwas gefreut habe, so dauerte es ewig, bis es dann endlich da war. Ich sage nur: Weihnachten, Geburtstag oder Urlaub. War das begehrte Ereignis dann ran, holte die Zeit plötzlich Schwung und alles wieder auf. Heute habe ich das Gefühl, als rennt die Zeit permanent, ist sogar schneller als die Veränderung der Spritpreise. Das trifft auch auf unser Sabbatjahr zu. Gerade noch haben wir uns dazu entschlossen, schon ist es weniger als ein Monat, bis es losgeht.
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Montag, 16. April 2012
Einfach mal so
Die Einladungen zur Abschiedsfeier sind raus, die ersten Rückmeldungen schon da. Leider auch die ersten Absagen. Aber es war klar, dass nie alle können. Oder, wie ein guter Freund heute sagte: Der einzige Termin, zu dem alle können, ist Deine Beerdigung. Nun, bis zu der dauert es hoffentlich noch einige Jahrzehnte. Und bis dahin wird es schon noch einige Gelegenheiten geben, sich zu sehen. Ach so - wer sich nicht für Details in der Vorbereitung eines Sabbatjahres interessiert, kann hier schon aufhören zu lesen.
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Mittwoch, 11. April 2012
6 Wochen, 6 Tage, 6 Stunden, 6 Minuten und 6 Sekunden
Ja, das Leben richtet sich nicht nur nach Schnapszahlen. Warum sollte es deshalb dieser Blog tun. Also heute mal ein Eintrag außer der Reihe, die gar keine Reihe ist. Ich kann ja jedem, der neugierig auf unsere Abenteuer ist, nur empfehlen, seine E-Mail.Adresse in der rechten Spalte einzutragen, um über neue Einträge auf dem Laufenden zu bleiben. Denn dann (nach einer kurzen Bestätigung) bekommt ihr immer dann eine Mail, wenn es hier was Neues gibt. Und nur dann, also keine Angst davor, dass ich euer Postfach vollmülle. Aber ich werde auch weiterhin auf Facebook ein Lebenszeichen von uns geben.
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Mittwoch, 4. April 2012
Noch 55 Tage
Die Zeit rennt. Nicht nur, weil wir in gespannter Erwartung auf das sind, was uns in 55 Tagen und vor allem dem darauf folgenden Jahr erwartet. Nein, das Leben fühlt sich tatsächlich immer schneller an. Seit Jahren schon spüren wir diese Beschleunigung, das Hamsterrad, das sich immer schneller dreht. Noch können wir Schritt halten. Aber wie lange noch?
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Sonntag, 25. März 2012
In 66 Tagen...
"Mit 66 Jahren, da fängt das Leben an" - nun, diese Weisheit von Udo Jürgens können wir noch nicht bestätigen. Bis dahin ist noch viel Zeit, und damit auch bis zum Ruhestand, der es einem erlaubt, Reisen zu unternehmen, die weit über die Länge eines Jahresurlaubs hinausgehen.
In 66 Tagen, da fängt ein neues Leben an - dies ist der Punkt, an dem wir heute stehen. In 66 Tagen fliegen wir nach Tansania, genauer nach Dar es Salaam, von dort aus reisen wir mit dem Bus nach Moshi. An den Fuß des Kilimanjaro. Und dort beginnt unser bisher größtes Abenteuer.
In 66 Tagen, da fängt ein neues Leben an - dies ist der Punkt, an dem wir heute stehen. In 66 Tagen fliegen wir nach Tansania, genauer nach Dar es Salaam, von dort aus reisen wir mit dem Bus nach Moshi. An den Fuß des Kilimanjaro. Und dort beginnt unser bisher größtes Abenteuer.
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