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Montag, 13. Mai 2013

Abenteuerliche Heimreise

Wie soll so ein Abenteuerjahr enden, wenn nicht mit einer abenteuerlichen Heimreise? Und die hatten wir in der Tat. Am Sonntag nach dem Mittag machten wir uns ganz entspannt ans packen. Bis Karina uns informierte, dass sie gerade im Internet gelesen hat, unser Flug nach Brüssel sei annulliert. Es dauerte eine Weile, bis ich auf der Seite von Brussels Airlines keine Hinweise darauf fand. Flugstatistik-Seiten zeigten aber tatsächlich ein rotes "CANCELLED" für unseren Flug. Elee und Roger halfen uns, Kontakt zum Flughafen herzustellen, dort wurde uns bestätigt, dass der Flug planmäßig stattfinden werde. Das Aufatmen war allerdings nur kurz.

Montag, 6. Mai 2013

Getrennte Wege

Heike mit Elees Mama und Melanie bei unseren Freunden
Heike und ich haben uns getrennt. Nein, keine Angst. Nur für drei Tage. Nachdem wir Elee und Familie jedes Wochenende hier bei uns zu Gast hatten, wollte Heike nun mal erleben, wie es dort bei ihnen ist. Sie wohnen auf der anderen Seite von Lomé, haben sich dort vor fünf Jahren ein Häuschen gebaut. Mit einer großen Mauer drum herum, wie es hier so üblich ist. Dort haben sie ein paar Jahre nach dem Einzug Strom bekommen, inzwischen gibt es sogar fließend Wasser auf dem Grundstück – ein Luxus, den sich in dem langsam entwickelnden Wohngebiet noch nicht jeder leisten kann. Und so können sie auch ein bisschen vom Wasser weiterverkaufen. Außerdem macht Delphine Säfte, aus Baobabfrüchten zum Beispiel. Oder Zitronen. Und einen leckeren roten Saft aus den Blüten einer Feldfrucht. Auch damit verdienen sie sich ein bisschen was dazu.

Samstag, 6. April 2013

Geburtstag mit kleinen und großen Kindern

Topfschlagen mit erhöhtem Schwierigkeitsgrad
Heute ist Melanie vier Jahre alt geworden. Quatre. Wie sie so schön mit ihrem offenen, strahlenden Lächeln sagt, während sie einen mit ihren großen Augen anschaut. Melanie ist die jüngste Tochter von unseren Freunden Delphine und Elee, und wir waren es, die ihr diesen Rufnamen – oder Hausnamen, wie man hier sagt – aussuchen durften. Meist werden die Kinder hier aber in den ersten Jahren mit einer Verniedlichung ihres Namens gerufen. Melanie heißt so Meme, ihre ältere Schwester Elodie hört auf Elo und der große Bruder Geraldo auf Gege (Jeje gesprochen).

Freitag, 29. März 2013

Grüße aus Togo

Der Blick von der Terrasse an unserem Schlafzimmer auf das Meer
Ja, wir sind tatsächlich angekommen. Zwar hatte Ethiopian Airlines kurzerhand unseren Flug erst einmal nach Accra, in die Hauptstadt Ghanas, verlängert. Was konkret bedeutete, dass wir unseren Freunden quasi schon von oben winken konnten, als wir Lomé überquerten. Noch einmal zwei Stunden Wartezeit und einen 28-Minuten-Hüpfer später waren wir endlich da.

Da wir noch kein Visum hatten, mussten wir diesmal zwei Formulare ausfüllen. Und 25 Dollar pro Kopf bezahlen. Dann ging die Ausstellung erstaunlich schnell, all unser Gepäck war da und wir kamen ohne Probleme durch die Gepäckkontrolle, obwohl wir zwei Koffer öffnen mussten. Draußen warteten Elee und sein Bruder Roger mit einer Büchse voll mit Beckers Premium-Pils - eine schöne Überraschung. Die nächste erlebten wir, als sich die üble Holperpiste nach Baguida als nunmehr feine vierspurige Asphaltstraße erwies, was die Fahrzeit selbstverständlich deutlich verkürzte.

Elee (links), Roger und das Beckers Premium-Pils (Mitte)
Hatten wir geglaubt, temperaturtechnisch keine Probleme zu haben, so wurden wir schnell eines besseren belehrt. 35 Grad bei über 80 Prozent Luftfeuchtigkeit machen auf Dauer nicht wirklich Spaß. Aber wir müssen in der Hitze ja zum Glück nicht arbeiten, sondern können uns entspannen.

Im Haus in Baguida, dem Chateau de la Mer, warteten schon Delphine und die Kinder und fielen uns jubelnd in die Arme. Selbst bei Melanie keine Spur mehr von Angst vor uns Weißen. Es war richtig rührend, und besonders gefreut haben wir uns, dass sie uns alle in Deutsch begrüßt haben. Es ist schön, wieder hier zu sein.